Die 12 Stunden von Pont de Vaux

Ein weiterer Meilenstein der diesjährigen Rennsaison ist Geschichte. Am 21. Und 22. August standen erneut die berühmten zwölf Stunden von Pont de Vaux (Frankreich) an.

Die Willmann Schwestern hatten sich als Ziel für dieses Jahr natürlich den Sieg in der Damenklasse vorgenommen sowie einen Platz unter den Top 40 der insgesamt 120 Teams.

Doch bereits bei den Vorbereitungen zum großen Rennen traten erste Probleme auf, denn Sina Willmann, die jüngere der beiden Schwestern brach sich bei einem DM-Lauf den kleinen Finger und musste einige Wochen pausieren. Zudem musste sich das Willmann Racing Team nur 2 Wochen vor dem Rennen eine neue Fahrerin suchen. Letztendlich entschieden sich Sina und Denise für die  29-jährige Beverley Barnes aus England (Cardiff).

Mit diesen nicht gerade optimalen Voraussetzungen reiste das Willmann Racing Team nach Frankreich. Doch bevor es zum eigentlichen Rennen geht, muss jedes Team eine sehr strenge technische Kontrolle der Fahrzeuge durchlaufen, zu der auch eine Geräuschmessung gehört. Dank der Doma-Auspuffanlagen war die Vorgabe von 110 db bei Vollgas kein Problem.

Samstags stand dann das Zeittraining auf dem Programm und Sina Willmann erfuhr den 55. Platz für die Goldspeed Girls. „Das Quad ist optimal auf die Strecke und ihre Bedingungen abgestimmt. Dafür sind meine Schwester und mein Vater zuständig, die sich viel mit dem Reigerfahrwerk beschäftigen und die Dämpfer somit perfekt einstellen können. Mit den Goldspeed SX Reifen haben wir auch definitiv eine gute Wahl getroffen. Die Strecke ist teilweise noch sehr rutschig aber wir haben guten Grip“, so die 21-jährige nach dem Training.

Doch bereits nach dem ersten der insgesamt drei Rennläufe hatten die Goldspeed Girls einen Rückstand auf ihre Konkurrentinnen, den sie leider auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr aufholen konnten. Sina Willmann stürzte in der Nachtsession, weil sie einen Rundballen, die als Abgrenzung der Strecke verwendet werden nicht mehr rechtzeitig sah. Denise nach dem Rennen: „Es lag nicht am Speed, unsere Zeiten waren sehr schnell und auch schneller als die der Konkurrenz. Das Problem war einfach, dass unsere Turns nicht lang genug waren und wir zu viele Boxenstops gemacht haben. Das was wir mit unseren Zeiten aufgeholt haben, haben wir mit den Boxenstops wieder verloren. Das ist Rennsport, manchmal gewinnt man und manchmal verliert man. Wir wissen woran es lag und wir werden nächstes Jahr umso stärker sein.“

Auch wenn die Goldspeed Girls mit dem Ausgang des Rennens nicht zufrieden sind, so haben sie dennoch eines ihrer Ziele erreicht, nämlich den 34ten Platz in der Gesamtwertung.

EM Punkte knapp verpasst!

Der dritte EM-Lauf der Quads fand am Wochenende im italienischen Cingoli statt.

Doch an diesem Wochenende sollte alles anders laufen als zunächst erwartet. Freitags fand die technische Abnahme der Maschinen statt, wozu auch die Geräuschmessung zählt. Für Sina Willmann die mit einer Doma-Auspuffanlage unterwegs ist stellte dies kein Problem dar.

 

Doch in der Nacht von Freitag auf Samstag öffnete der Himmel seine Schleusen und schloss diese auch den ganzen Samstag nicht. Doch der Regen war nicht das größte Problem sondern der Nebel. Die Strecke liegt sehr hoch auf einem Berg, so dass sie bei schlechtem Wetter von den Wolken eingeschlossen wird. Die Sicht war zu schlecht und deshalb beschloss die Organisation, das komplette Renngeschehen auf den Sonntag zu verlegen.

 

Nach 24-stündigem Regen fand am Sonntag, pünktlich um neun Uhr das Qualifikations-training der Quads statt. Die Strecke hatte den vielen Regen erstaunlich gut verkraftet. Sina Willmann beendete das Zeittraining mit dem 27ten Startplatz.

 

Das Startgitter fiel zum ersten Lauf und wieder einmal war es Sina Willmann, die am Start wertvolle Plätze verlor und das Feld von hinten aufräumen musste. Von Platz 30 kämpfte sie sich bis auf Platz 21 nach vorne, was jedoch leider nicht für ein weiteres EM-Pünktchen reichte. Diese Aufholjagd war ihr jedoch nur gelungen, weil sie auf der doch noch relativ rutschigen Strecke mit den 9-Zoll SX-Reifen der Marke Goldspeed die richtige Wahl getroffen hatte. „Wenn du nur einmal von der Ideallinie abweichst, steckst du fest“, so die 21 jährige nach dem Rennen.

Wegen des Regens gab es nur eine einzige Spur was das Überholen sehr schwierig machte, und die musste natürlich auch noch frei gemacht werden, wenn die Spitze das Feld überrunden wollte.

 

Auch im zweiten und dritten Lauf des Tages patzte Sina am Start und verpasste mit dem 22 Rang wiederum knapp die Punktewertung. „Es war einfach nicht mein Wochenende. Meinem Team oder meinem Fahrzeug kann ich keinen Vorwurf machen, ich war einfach nicht gut drauf und habe viele unnötige Fehler gemacht. Ich schaue jetzt nach vorn und versuche beim nächsten Lauf wieder in die Punkte zu fahren.“

 

1. Lauf zur deutschen Meisterschaft in Kamp-Lintfort

 

Am vergangenen Samstag (1.Mai) fand auf der Strecke in Kamp-Lintfort der erste Lauf zur ersten offiziellen deutschen Meisterschaft bei den Quads statt. Daran nahm natürlich auch das Yamaha-Goldspeed-Team-Willmann mit den beiden Willmann Schwerstern Sina und Denise teil. Die Strecke war für die meisten Piloten neu und in einem guten Zustand. Der Boden war eine Mischung aus oberflächlich losem Sand und einem harten Untergrund. Aus diesem Grund entschieden sich Sina und Denise nach dem freien Training für die SX-Reifen von Goldspeed, die den besten Grip ermöglichten. Außerdem nutzen die Schwestern das freie Training, um ihr Reiger-Fahrwerk optimal an die Streckengegebenheiten anzupassen. „Der Boden gibt schnell nach, deshalb ist es sehr wichtig, dass die Stoßdämpfer so eingestellt sind, dass sie auch bei hohem Tempo die Schlaglöcher schlucken“, berichtet die 21-jährige Sina.

Sina Willmann beendete das Zeittraining mit dem 18ten Startplatz und nahm sich vor im Rennen noch einige Plätze in Richtung Top 10 gut zu machen.

Ihre Schwester Denise (26), für die diese Veranstaltung die erste der Saison war, ging als 24te an den Start. „Das Zeittraining ist meine große Schwäche. Man muss einfach eine perfekte Runde, ohne Fehler fahren können und das liegt mir einfach nicht“, so die ältere der beiden Schwestern.

Im ersten Lauf erwischte Sina einen guten Start und konnte ein ordentliches Tempo vorlegen, was sie bis auf den 12ten Platz nach vorne brachte. Doch kurz vor dem Ziel, bei einem Überholmanöver, wurde sie von einer Bodenwelle überrascht und stürzte. Sie schaffte es jedoch relativ schnell, ihre Yamaha YFZ450 wieder zum Laufen zu bringen und erreichte noch als 13te das Ziel.

Denise fuhr ein weitgehend konstantes Rennen und erreichte als 20te das Ziel, womit sie nicht besonders zufrieden war. „Jetzt macht es sich bemerkbar, dass die meisten der anderen Fahrer schon einige Rennen hinter sich haben“, so Denise nach dem Rennen.

Der zweite Lauf lief für die beiden Willmann Schwestern eher suboptimal. Am Start gab es einen Sturz, wodurch Sina und Denise behindert wurden und einige Plätze einbüßen mussten. Sina Willmann hatte zudem mit einem technischen Problem zu kämpfen. Die Hinterradbremse hatte sich bereits in der zweiten Runde verabschiedet, wodurch sie ihr gewohntes Tempo nicht mehr halten konnte. Trotz dieses Handicaps schaffte sie es noch al 18te ins Ziel. Denise Willmann wurde 21te. 

2. EM-Lauf in Langrish (England)

Am 16. und 17. April fand der zweite EM-Lauf in Langrish statt. Ich hatte mir einiges vorgenommen, da der harte Boden mir mehr liegt als der Sand in Holland. Die Strecke war in einem guten Zustand und zu meinem Bedauern befanden sich darin auch viele schnelle Sprünge. Da auch viele Steine auf der Strecke lagen und sich vor allem in den Kurven viel loser Dreck angesammelt hatte, entschied ich mich für die Goldspeed-SX-Reifen, um guten Grip zu haben.

Beim Qualifikationstraining gelang es mir leider nicht in die Top 30 zu fahren und so musste ich mich damit abfinden nur der undankbare Ersatzfahrer zu sein, was für mich eine große Enttäuschung war.

Die ersten beiden Läufe war ich dazu verdammt, neben der Strecke zu stehen und zuzusehen, wie die anderen um eine gute Platzierung kämpften.

Aber das Glück war auf meiner Seite und zwei Fahrer entschieden sich, den dritten Lauf nicht mehr zu fahren, wodurch ich die Chance bekam meine Fehler vom Vortag wieder gutzumachen.

Und das tat ich. Ich erwischte einen guten Start und kam als 20te aus der ersten Runde. Ich fand schnell meinen Rhythmus aus der mittlerweile doch recht zerschossenen Strecke und konnte meine direkten Verfolger abschütteln.

Nach den 25 Minuten und zwei Runden, erreichte ich erschöpft aber glücklich als 19te das Ziel. Dieser Platz stellte mich zwar nicht 100prozentig zufrieden aber immerhin konnte ich mir so noch zwei wertvolle EM-Pünktchen sichern.

1.Goldspeed-EM-Lauf 2010 in Oldebroek/Niederlande

Erst einmal möchte ich mich für die späte Berichterstattung entschuldigen, aber bei mir hat nicht nur die Saison wieder angefangen, sondern auch wieder der Ernst des Lebens, die Universität.

 

Das erste Rennen meiner Saison fand am Osterwochenende im holländischen Oldebroek statt. Aufgrund meiner Klausuren im Winter und des schlechten Wetters konnte ich mein Training leider nicht so früh beginnen wie ich wollte, aber ich ging trotzdem mit einem guten Gefühl nach Holland.

Die Starterliste war beeindruckend und lang, denn es hatten sich dieses Jahr sehr viele und vor allem schnelle Fahrer eingeschrieben. Und die Liste blieb auch keine leere Versprechung. Es kamen fast alle Fahrer die sich eingeschrieben hatten und so stellte die Qualifikation für das Rennen bereits die erste Herausforderung dar.

In den ersten beiden Trainings kam ich leider nicht ganz so in Fahrt wie ich es mir vorgestellt hatte, und mein Vater  und ich mussten noch ein paar Veränderungen an meinem Quad vornehmen, um es optimal auf die Strecke abzustimmen. Auch das Quali-Training verlief nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte, doch zum Ende hin hatte ich dann meinen Rhythmus gefunden und konnte mich als 15. in meiner Gruppe qualifizieren.

Montags wurde es dann ernst. Der erste Rennlauf verlief sehr gut, ich hatte mich direkt für die 4 Snow Reifen von Goldspeed entschieden, weil die Seitenwagen den Boden schon zerfurcht hatten und der Regen auch seinen Teil dazu beigetragen hatte. Ich hatte trotz der zweiten Startreihe einen guten Start und konnte am Ende der 25 Minuten plus zwei Runden den 23. Platz einfahren. Meine Yamaha lief hervorragend und die Reifen waren die richtige Wahl, denn schon nach ein paar Runden waren tiefe Spurrillen entstanden und manche Fahrer fuhren sich fest. Auch mein Reigerfahrwerk leistete gute Arbeit und ich hatte keine Probleme mit den tiefen Wellen und Schlaglöchern.

Im zweiten Lauf habe ich leider den Start verschlafen und konnte mich nur als letzte einreihen. Die Bahn war  nicht sehr breit und das machte das Überholen nicht gerade leicht. Doch auch hier hatte ich wieder die richtige Taktik gewählt. Die Spuren wurden von Runde zu Runde tiefer, und das machte meinen Konkurrenten Probleme. Doch meine Reifen  halfen mir dabei schneller als manch anderer durch die Spuren zu fahren und so konnte ich am Ende des zweiten Laufes doch noch den 24. Platz ins Ziel fahren. Ich war damit allerdings nicht sehr zufrieden, denn hätte ich beim Überholen nicht viel Zeit gebraucht, hätte ich den Anschluss an die Gruppe vor mir vielleicht nicht verloren und so eine bessere Platzierung erreichen können.

Das wollte ich im dritten Lauf besser machen. Doch schon bei der Einführungsrunde wurde mir klar, dass dies der schwerste Lauf von allen werden würde.

Die Spurrillen waren teilweise so tief das nicht mal mehr meine Reifen da durch fahren konnten, also musste man nicht nur schnell sondern auch noch mit viel Köpfchen fahren. Sollte ich feststecken, würde ich es nicht schaffen mein Fahrzeug aus eigener Kraft wieder frei zu bekommen.

Die Löcher und Spurrillen zerrten an meinen Kräften, aber ich konnte den dritten Lauf mit einem guten 20. Platz und meinem ersten EM-Punkt beenden.

Ich bedanke mich bei meinen Sponsoren Goldspeed, Yamaha, Douglas Wheels, Reiger-Suspension, IXS-Clothing, Wösner-Kolben und Doma-Exhausts für ihre Unterstützung.

Sina Willmann startete für Deutschland!!!!

 

Beim EMX of the Nations, welches am 26. und 27.9 in Jauer stattfand, war für Deutschland unter anderem Sina Willmann am Start.

Die Quadelite aus ganz Europa war angereist, um zu zeigen, was sie auf vier Rädern so drauf haben. Insgesamt waren 15 Nationen, mit jeweils 3 Fahrern am Start. Ziel ist es bei den Rennen so wenig Punkte wie möglich zu sammeln, d.h. desto besser die Platzierung desto weniger Punkte erhält man.

Beim Qualifikationsrennen am Samstag erfuhr sich das deutsche Team, welches aus Stefan Schreiber, Fabian Leckebusch und Sina Willmann bestand den neunten Startplatz.

Am Sonntag standen dann für jeden Fahrer jeweils zwei Rennläufe an. Die Strecke in Jauer war bestens vorbereitet aber sie stellt auch hohe Anforderungen an den Fahrer sowie an die Maschinen. Da die Bahn sehr viele Sprünge enthält, können 30 Minuten plus zwei Runden schon mal länger werden als man es sich vielleicht vorstellt.

Sina Willmann startete im 2. und 3. Rennen des Tages.

Im zweiten Rennen erwischte sie einen guten Start und konnte die 30 Minuten plus zwei Runden mit Platz 19 beenden. Mit diesem Ergebnis konnte sie im 30-köpfigen Fahrerfeld sehr zufrieden sein.

Auch im dritten und letzten Rennen des Tages lief es gut für die 21-jährige Deutsche. Auch wenn der Start in die Hose ging, konnte sie das Feld von hinten aufrollen und landete am Ende auf Platz 20.

Leider nützte dies in der Gesamtwertung nicht viel, da Deutschland gleich zwei mal volle Punktzahl erntete und somit nur auf Platz acht landete.

Sieger wurde das Team aus Frankreich. Zweiter wurden die überraschend starken Portugiesen und verdiente Dritte wurde das Team aus Holland mit Joe Maessen, Ingo ten Vregelaar und Joris Kersten.

Finale in Rudersberg

 

Letztes Wochenende (13+14.9) fand auf dem Rudersberger Kurs in der Nähe von Stuttgart der letzte Lauf zur Quad Europameisterschaft statt.

Insgesamt waren 27 Fahrer angereist, um auch bei diesem finalen Rennen noch mal alles zu geben.

Wieder mit dabei war auch Sina Willmann, die vor zwei Jahren einen schweren Unfall auf dieser Strecke hatte.

Am Samstag ließen die Streckenbedingungen noch sehr zu wünschen übrig, entweder es staubte so sehr, dass man seinen Vordermann nicht mehr sehen konnte oder die Strecke stand so unter Wasser, dass man keinen Grip hatte. Dementsprechend schwer war es auch für Sina Willmann eine gute Runde hinzubekommen.

Sonntagmorgen um 11 Uhr war es dann soweit. Die Rampe fiel zum ersten Lauf des Tages. Leider musste dieser Lauf jedoch abgebrochen werden, da sich erneut ein Pilot an dem einzigen und leider auch gefährlichsten Sprung verletzt. Er musste mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden. Zum Glück hat sich herausgestellt, dass der Unfall schlimmer aussah als er war und der Fahrer ist bereits auf dem Weg der Besserung.

Für das übrige Feld ging es nach diesem Zwischenfall erneut auf die Renndistanz von 20 Minuten, plus 2 Runden.

Sina Willmann erwischte keinen guten Start und musste sich Platz für Platz nach vorne kämpfen. Am Ende des ersten Laufes landete sie auf Platz 17 und damit in den Punkten.

Im zweiten Lauf lag Sina bereits auf Platz 12, als sie einen Fahrfehler machte und ihre Goldspeed-Yamaha ausbremste. Aufgrund dieses Fehlers sah sie die Zielflagge erst als 16te.

Auch im letzten lauf des Tages gelang es Sina mit Platz 19 in die Punkte zu fahren.

 

Als die Fahrer sich im Festzelt versammelt hatten, um die ersten drei Plätze der Europameisterschaft zu ehren, wurde Sina Willmann völlig überraschend auf die Bühne gerufen. Der Chef der UEM kürte die 21-jährige, die als einzige Frau an dieser EM teilgenommen hatte zur Europameisterin 2009.

Quadcuplauf in Thurm

 

Am 30. August fand ein weiterer Lauf zum deutschen Quadcup statt. Die Strecke zählt nicht gerade zu meinen Favoriten, da auf diesem Kurs sehr viele Sprünge sind.

Man ist quasi ständig in der Luft, was für meinen Arm, der noch nicht wieder 100 % fit ist, eine große Belastung darstellt.

Im Zeittraining erreichte ich Platz 10, womit ich überhaupt nicht zufrieden war. Da Zeittrainings jedoch noch nie meine Stärke waren, nahm ich mir vor es im Rennen besser zu machen.

Beim Start zum ersten Lauf war ich zunächst gut dabei doch dann hatte ich Probleme mit der Elektrik. Ein Stein hatte scheinbar den Kill-switch meiner Goldspeed-Yamaha getroffen, wodurch dieser mein Quad ausschaltete. So musste ich erst einmal warten bis mein Vater kam, um mein Fahrzeug wieder zu starten. Durch meinen unfreiwilligen Stopp hatte ich jedoch 2 Runden, auf den Rest des Feldes verloren und hatte keine Chance mehr eine gute Platzierung einzufahren.

Im zweiten Lauf sollte es besser für mich laufen. Auch wenn ich den Start erneut vermasselte, konnte ich während des Rennens Platz um Platz gut machen. Am Ende des Rennens sah ich als neunte die Zielflagge.

 

 

Sina Willmann

Pech für die Goldspeedgirls in Frankreich!!!

 

Am  21.,  22. und 23. August war es mal wieder soweit. Die 12 Stunden von Pont de Vaux standen an. 110 Teams waren angereist und hatten alle nur ein Ziel – die 12 Stunden ohne größere Probleme zu überstehen. Unsere Zielsetzung war klar – wir wollten uns den Sieg in der Damenwertung holen und auch in der Gesamtwertung unter die Top 20 kommen. Doch die Dinge sollten anders laufen als geplant.

 

Freitags mussten alle Teams durch die technische Abnahme, die in Frankreich immer sehr streng ist. Wir hatten jedoch dank unserer Auspuffanlage von Doma keine Probleme durch die Geräuschmessung, die auf 94 Dezibel beschränkt ist, zu kommen.

 

Am Samstagvormittag fand das Zeittraining statt, bei dem es darum geht einen möglichst guten Startplatz zu ergattern. Unser Team bestand, wie auch in den letzten Jahren aus meiner Schwester Sina Willmann, Emma Mackin (Irland) und mir (Denise Willmann).

Im Zeittraining waren wir zunächst damit beschäftigt, unser Reigerfahrwerk optimal auf unser Team abzustimmen. Als wir dies erledigt hatten, ging der Kampf um den besten Startplatz los. Nach etwa einer Stunde des Trainings, war die Strecke vom Gras befreit und es konnten schnelle Zeiten gefahren werden. Da die Strecke in diesem Jahr extrem eng war und viele Schikanen enthielt war es sehr schwer für uns eine freie Runde fahren zu können. Aber schließlich gelang es uns doch und wir konnten uns die 54te Startposition sichern. Unsere französischen Verfolgerinnen folgten erst  30 Plätze später mit rund 8 Sekunden Rückstand auf uns. Dieser Startplatz ließ uns schon einmal mit Zuversicht auf das anstehende erste Rennen von 3 Stunden blicken.

 

Vor dem ersten Lauf wurde die Bahn gewässert, was etwas zuviel des Guten war. Da der Untergrund sehr hart war, folgte eine einzige große Rutschpartie!

Trotzdem gelang es uns am Ende dieses Turns, die 36te Position ins Ziel zu bringen. Dennoch waren wir mit diesem Ergebnis nicht zufrieden, da unsere französischen Gegnerinnen einen Platz vor uns landeten.

 

Als nächstes Stand der 5-stündige Nachtturn an. Erneut wurde die Bahn in bewässert, was uns jedoch dank unserer Reifenwahl (Goldspeed SX) nur zu Gute kam. Der Start verlief gut für uns und als wir unseren ersten Boxenstopp machten, hatten wir uns bereits auf Platz 39 nach vorne gekämpft und auch einen respektablen Vorsprung auf unsere Mitstreiterinnen heraus gefahren.

Doch dann sollte uns das Glück verlassen. Nach 1,5 Stunden der insgesamt 5-stündigen Renndistanz und Platz 32 in der Gesamtwertung mussten wir wegen eines Motorschadens leider aufgeben.

 

Die Enttäuschung stand uns allen ins Gesicht geschrieben, gerade weil wir in Führung liegend ausfielen und der Sieg unter anderen Umständen wohl kein Problem gewesen wäre.   

Aber die 12 Stunden von Pont de Vaux haben halt auch viel mit Glück zu tun.

 

Trotzdem werden wir im nächsten Jahr wieder dabei sein, mit der Hoffnung und dem Ziel dann den Sieg zu holen.

6 Stundenrennen in Belgien

Am 11. und 12. Juli fand im belgischen Bastogne erneut das 6 – Stundenrennen statt, welches unter den Fahrern als Vorbereitungsrennen für die berühmten 12 Stunden von Pont de Vaux gilt. Meine Schwester Sina und ich waren bereits einmal zusammen bei diesem Rennen gestartet und konnten am Ende der damals noch neun Stunden einen guten neunten Platz, sowie den Sieg in der Damenwertung erreichen. Entsprechend hoch waren auch diesmal unsere Erwartungen an dieses Rennen.

Samstags stand erst einmal das freie und das Zeittraining statt und wir konnten uns den 30 ten Startplatz von 51 Fahrern sichern.

Am Sonntagmorgen hatte sich für alle eine Überrauschung ereignet. Es hatte geregnet und zwar so heftig, dass der geplante und von allen gehasste Le Mans- Start ausfallen musste und stattdessen ein fliegender Start hinter dem Safetycar durchgeführt wurde. Die Strecke war sehr rutschig und viele Fahrer überschätzen sich und landeten schon in der ersten freien Runde im Aus. Für mich und meine Schwester lief es jedoch dank unserer Reifenwahl (Goldspeed SX) gut. Ich hatte den Start gefahren und bestritt die ersten eineinhalb Stunden des Rennens. Als ich dann in die Box kam hatten wir bereits eine Runde Vorsprung vor unseren französischen Verfolgerinnen. Nach einem schnellen Boxenstopp ging dann Sina auf die mittlerweile abgetrocknete Strecke und drehte ihre Runden. Sina blieb bis zum Ende der Renndistanz von drei Stunden auf der Strecke und als sie das Ziel erreichte, hatten wir uns auf den 13 ten Platz nach vorne gekämpft.

Nach der Mittagspause stand dann der zweite Start an, den Sina fahren wollte. Sehr zu ihrem Ärger hatte die Rennleitung jedoch beschlossen diesmal doch einen Le Mans-Start durchzu-führen. Der Start lief für uns nicht gut und Sina kam erst als 20te aus der ersten Runde. Unsere Konkurrentinnen hatten mehr Glück und lagen einige Plätze vor uns. Doch Sina holte alles aus unserer Goldspeed Yamaha heraus und konnte bereits nach 15 Minuten wieder an den Mädels vorbeiziehen. Trotzdem konnten wir uns noch nicht entspannen, da wir wussten, dass der Tank für unseren ersten Turn nur eine halbe Stunde reichen würde und wir danach einen Boxenstopp machen mussten. Der Stopp verlief wieder reibungslos und ich ging auf die mittlerweile ziemlich zerschossene Strecke. Ich hielt diesmal jedoch nur eine Stunde durch, was bedeutete, dass wir wohl noch zwei Mal zur Box müssten. Doch alles lief gut, unsere Goldspeed Yamaha lief super und auch unser Reigerfahrwerk war optimal auf die härter werdenden Streckenbedingungen eingestellt. Am Ende der sechs Stunden erreichten wir als zehnte in der Gesamtwertung und als Sieger der Damenklasse das Ziel.

Quadcuplauf in Prisannewitz

 

Am 28.6. ging ich in Prisannewitz an den Start. Nach dem freiern Training hatte ich Probleme mit meiner Yamaha 450, die wir nicht so schnell beheben konnten. Deshalb ging ich mit der neuen Yamaha 450 R ins Zeittraining. Da ich zuvor lediglich einmal zu Testzwecken auf diesem Fahrzeug gesessen hatte, war das Quad noch nicht auf mich abgestimmt.

Im ersten Lauf gelang es mir leider nicht, einen guten Start zu erwischen und ich konnte mich auch nicht wirklich nach vorne arbeiten. Dennoch gelang es mir von Runde zu Runde mehr, mich auf das neue Fahrzeug einzustellen. Doch als ich gerade richtig gut in Fahrt kam, machte mir ein Problem mit der Elektrik einen Strich durch die Rechnung und ich musste das Rennen vorzeitig beenden.

Im zweiten Lauf lief es besser für mich. Auch wenn mein Start erneut eher schlecht war, konnte ich mir am Ende Platz 14 sichern. 

Schlammschlacht in Wolfshausen

 

Am  20. 6. stand erneut ein Lauf in der Hessencupserie an, bei der ich zu Trainingszwecken an den Start ging. Eine halbe Stunde vor dem Zeittraining, öffnete der Himmel seine Schleusen und es schüttete was das Zeug hielt. Da die Organisation an diesem Wochenende etwas zu wünschen übrig ließ, musste das Zeittraining mit rund vierzig Fahrern bestritten werden, was es schwierig machte, eine schnelle Runde zu fahren. Nichts desto trotz konnte ich mir die siebte Startposition sichern.

Pünktlich zum ersten Wertungslauf fing es erneut an zu regnen. Mein Start ließ zu wünschen übrig, weshalb ich erst einmal eine Aufholjagd starten musste. Doch gegen Ende des Rennens kam ich einfach nicht an einem Konkurrenten vorbei und musste mich mit dem undankbaren zehnten Platz zufrieden geben.

Im zweiten Lauf lief es, trotz anhaltendem Regen, viel besser für mich. Ich hatte, dank meiner Reifenwahl (Goldspeed SX) einen guten Start und konnte die dritte Position mit viel Abstand zum Viertplazierten ins Ziel bringen.

2.Lauf der Europameisterschaft

Am Wochenende, den 6 und 7 Juni fand der 2. Meisterschaftslauf zur Europameisterschaft statt. Treffpunkt der 35 Fahrer war Varsseveld in Holland. Ich war ziemlich aufgeregt, denn das Rennen fand im tiefen Sand statt.

Schon Freitag kam die erste Überraschung. Die technische Abnahme war sehr genau, denn die meisten Fahrer mussten mehrfach zur Phonmessung, da sie zu laut waren. Auch ich war angeblich zu laut, genau wie alle anderen Fahrer die mit Doma Auspuffanlagen fahren, was uns natürlich sehr wunderte. Die DOMA-Anlage ist derzeit mit Abstand die leiseste auf dem Markt. Nun ja beim 2. Anlauf waren wir dann leise genug.

Das Training verlief gut, wir wurden wieder in 2 Gruppen eingeteilt mit jeweils 17 Fahrern. Ich war in der A-Gruppe und die Strecke war im Zeittraining, durch die Gespanne die vorher gefahren waren, fürchterlich zerbombt. Trotzdem konnte ich mich als 14te qualifizieren, was bedeutete dass als 28.te ans Startgitter kam und somit aus der zweiten Reihe starten musste. Sonntags war der Chef von Reiger da und stellte mir mein Fahrwerk optimal ein. Auch mein Sponsor von Goldspeed war vor Ort und hat mir Mut gemacht.

Die Rennläufe verliefen dann allerdings nicht wie gewünscht. Ich erwischte nicht nur immer einen schlechten Start aus der 2. Reihe, sondern kam auch während des Rennens nicht sehr gut in Fahrt.

Der Sand war schwer zu fahren und ich konnte mich auch in den anderen 2 Läufen nicht als besonders guter Sandfloh beweisen. So musste ich mich am Ende des Tages damit abfinden, dass ich als 2 x 23te und 1 x 24te nicht in die Punkte gefahren bin.

Und ebenso habe ich mir fest vorgenommen es in Dänemark besser zu machen.

 

Europameisterschaft in Polen!!! Sina Willmann sichert sich die ersten EM-Punkte

Am 16/17.05 war es so weit, der Auftakt der Europameisterschaft stand an. Es hatten viele Fahrer genannt, und ich war sehr gespannt auf die Bahn in Polen, weil ich letztes Jahr, verletzungsbedingt nicht mit am Start sein konnte.

Schon die Anfahrt dorthin war eine kleine Abenteuerreise. Unser Navi hatte anscheinend die Idee uns einen großen Einblick in das Land zu gönnen, und so kam es das wir durch viele kleine Dörfer gefahren sind und dachten, dass wir alles finden aber keine Crossbahn.

Als wir die Bahn endlich gefunden hatten, waren wir ziemlich überrascht und auch ein wenig enttäuscht, denn die Crossbahn wurde auf einer ehemaligen Mülldeponie angelegt was man auch merken konnte. Es war nicht viel vorhanden, bis auf eine Bahn und einen provisorischen Waschplatz.

Dennoch waren wir guter Dinge und bauten unser Lager auf. Samstags ging es dann endlich los. Die Fahreranzahl hat mich allerdings ziemlich überrascht. Ich wusste zwar, dass viele Fahrer genannt hatten,  aber ich hätte nicht gedacht, dass auch alle den weiten Weg nach Polen antreten würden. Dadurch wurde der Samstag für mich schon eine Herausforderung. Es waren 35 Fahrer, die alle um einen Startplatz kämpften und auch ich wollte mich qualifizieren, damit wir den weiten Weg nicht umsonst auf uns genommen hatten.  Die Fahrer wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und dann ging es auch schon los mit dem Zeittraining. Ich war in der stärkeren Gruppe. Als diese mit dem Zeittraining an der Reihe war, fing es an zu regnen, was für mich vom Vorteil war. Die Bahn wurde ziemlich glatt, da ich solche Streckenverhältnisse jedoch gewohnt bin, konnte ich mich für das Rennen qualifizieren. Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich konnte mich voll und ganz auf die Rennläufe die mir bevorstanden konzentrieren.

Leider fing es am Abend noch stärker an zu regnen und es hörte auch erst am nächsten Morgen wieder auf. Dadurch war die Strecke komplett unter Wasser gesetzt worden und wir konnten uns schon mal auf ein richtig schönes Schlammrennen einstellen. Beim Warm up am Sonntagmorgen, nahmen nur sehr wenige Fahrer teil, auch ich wollte mich nicht früher als nötig in die Fluten werfen und habe mir das Training von außen angesehen.

Dann ging es los, der erste Lauf. Ich kam als 28te an die Rampe und bekam nur noch einen Platz in der 2. Reihe. Leider war mein  Start nicht nur bescheiden, sondern ziemlich schlecht. Obwohl ich mich darüber geärgert hatte gab es dazu in der 2. Kurve schon gar kein Grund mehr, denn vor mir hatte sich eine Massenkarambolage entwickelt, und durch meinen hinteren Platz konnte ich außenherum um die anderen Fahrer herumfahren und mit der Schlammschlacht fortfahren. Allerdings war das kein Leichtes, denn ich musste sehr darauf achten, mich nicht in dem tiefen Matsch festzufahren und zusätzlich musste ich den Fahrern, die die Schlammlöcher nicht so gut umfahren hatten, wie ich ausweichen, damit ich nicht hinter ihnen stecken blieb.

Leider hatten mir meine Vordermänner so viel Matsch auf Helm und Brille geworfen, dass ich in die Box fahren musste, damit mir mein Vater, der auch mein Mechaniker ist, die Brille wechseln konnte. Dadurch habe ich leider ein paar Plätze verloren, aber wenigstens konnte ich wieder erkennen wie die Bahn verlief. Das Rennen wurde von Runde zu Runde schwerer und es standen immer mehr Fahrer an der Seite, weil sie es nicht schafften ihr Quad aus dem Schlamm zu ziehen. Ich hatte zum Glück die 9 Zoll SX-Reifen von Goldspeed auf meinem Quad, so bin ich gut durch den ganzen Modder gekommen, ohne stecken zu bleiben. Ich beendete das Rennen mit dem 17. Platz,  was keiner erwartet hatte. Die Veranstalter und Vorsitzenden haben sich schon gewundert, dass ich mich qualifiziert habe, aber das ich dann auch noch im ersten Lauf direkt in die Punkte gefahren bin, hat sie so erstaunt, dass sie direkt nach der karierten Flagge zu mir kamen, um mir zu gratulieren.

Ich war super zufrieden und auch meine Eltern haben sich mit mir gefreut. Aber es war nicht viel Zeit zum Reden, denn meine Yamaha musste für den 2. Lauf nicht nur sauber gemacht, sondern auch kontrolliert werden. Das gute war, dass es nicht wieder angefangen hatte zu regnen, so war die Hoffnung da, dass die folgenden Läufe nicht eine solche Schlammschlacht werden würden.

Und so war es auch. Der 2. Lauf begann, wieder stand ich in der 2. Reihe und wieder legte ich einen schlechten Start hin. Doch auch diesmal war es nicht von großem Nachteil, denn schon nach dem ersten Sprung konnte ich viele Fahrer überholen. Einige  waren gestürzt oder in andere Fahrer hineingefahren und so konnte ich ein paar Plätze gutmachen. Die anspruchsvolle Strecke hatte sich verändert, aber leider nicht zum Besseren. Die Seitenwagen hatten tiefe Rillen in die Bahn gezogen und auch tiefe Löcher hinterlassen. Doch auch diesmal hatte ich mit meinen Reifen kein Problem durch die Rillen zu fahren, und auch die Löcher wurden perfekt von meinem Reigerfahrwerk geschluckt. Ich beendete meinen Lauf mit dem 18. Platz und auch diesmal war ich wieder  zufrieden.

Aber auch nach dem 2.Lauf blieb nicht viel Zeit. Mein Vater hat wieder mein Fahrzeug sauber gemacht und meine Mutter hat mich mit Essen versorgt und meine Klamotten sauber gemacht. Zum Glück war meine Yamaha perfekt vorbereitet für dieses Wochenende, so dass keine Reparaturen nötig waren, und wir auch nicht in Zeitdruck geraten sind.

Pünktlich stand ich also wieder im Vorstart, bereit zum 3.Lauf. Naja und wie könnte es auch anders sein, bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei, somit habe ich auch den 3. Start verbockt. Allerdings hatte ich auch mein Kännchen Glück eingepackt und schon in der 3. Kurve konnte ich wieder ein paar Plätze gutmachen, denn ein paar Fahrer konnten sich nicht beherrschen  und sind in einander gefahren. Die Bahn war  an manchen Stellen nur noch ein einziger Krater, ein Loch am anderen, doch meine Reigerdämpfer konnten auch diese Löcher ohne Probleme verarbeiten.

So habe ich den Lauf mit dem 16. Platz beendet und konnte auch mit meinem letzten Rennergebnis zufrieden sein. In der Helferbox haben meine Eltern dann schon auf mich gewartet, um mir zu sagen welchen Rang ich belegt hatte und das ich mit dem Wochenende super zufrieden sein kann.

Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende und ich konnte nicht nur mit 12 Punkten nach Hause fahren, sondern auch mit dem Gefühl, das ich es geschafft habe einen EM- Lauf mitzufahren und nicht das Schlusslicht zu sein, sondern durchaus in der Lage bin mit den Jungs mitzuhalten.

3. Quadcuplauf in Dreetz

Der dritte Quadcuplauf fand auf der sandigen Strecke in Dreetz statt. Diese Bahn stellt hohe Ansprüche an einen Fahrer, der es nicht gewohnt ist im Sand zu fahren.

Meine Goldspeed-Yamaha musste erst einmal von vorne bis hinten komplett auf das sandige Terrain umgestellt werden. Das Setup der Reigerstoßdämpfer musste abgestimmt werden und hohe Sandräder mussten montiert werden.

Obwohl mein Fahrzeug optimal für diese Strecke abgestimmt war, kam ich an diesem Rennwochenende überhaupt nicht zurecht.

Im ersten Lauf erwischte ich einen sehr schlechten Start und ging fast als letzte durch die erste Kurve. Es gelang mir zwar aufgrund meiner Kondition und meines Fahrwerks, welches um einiges besser arbeitete als das meiner Konkurrenten, noch einige Plätze aufzuholen aber ich war dennoch nicht mit dem 16ten Platz zufrieden.

Im zweiten Lauf des Tages, lief es auch nicht viel besser für mich. Erneut war mein Start nicht besonders gut und ich erreichte nach zwanzig langen Minuten und zwei Runden als 15te das Ziel.

2. Quadcuplauf in Euskirchen

Der erste Quadcuplauf der Saison stand am 26.4.2009 in Aufenau an. 31 Fahrer waren angereist, um bei guten Wetterverhältnissen am Rennen teilzunehmen.

Im ersten Lauf musste ich aus der zweiten Startreihe starten und konnte mich deshalb leider am Start nicht wirklich durchsetzten. Darum begann für mich nach den ersten beiden Kurven die Aufholjagd. Die Strecke war zwar in einem guten Zustand aber durch die Teilnahme der Seitenwagen und durch die Rennläufe, die am Tag zuvor stattfanden, gab es einige Passagen, die bereits sehr ausgefahren und mit Bodenwellen übersäht waren.

Da die Reigerstoßdämpfer bereits im vorherigen Training optimal auf die Strecke eingestellt wurden, waren diese Stellen für mich kein Problem und ich konnte einige Plätze gutmachen.

Besonders an den Bergaufpasssagen, die in Aufenau besonders schwierig sind, da eine feine Staubschicht den sonst sehr harten Untergrund bedeckt, konnte ich mit den Goldspeed Mx-R Reifen, die sehr viel Grip hatten einige andere Fahrer überholen. Leider endete meine Aufholjagd im ersten Lauf bereits frühzeitig, weil mir der Nerfbars, zusammen mit der Fußraste über einen Sprung abbrach.

Im zweiten Lauf kam ich letztendlich als 17.ins Ziel

1. Quadcuplauf in Aufenau

Der erste Quadcuplauf der Saison stand am 26.4.2009 in Aufenau an. 31 Fahrer waren angereist, um bei guten Wetterverhältnissen am Rennen teilzunehmen.

Im ersten Lauf musste ich aus der zweiten Startreihe starten und konnte mich deshalb leider am Start nicht wirklich durchsetzten. Darum begann für mich nach den ersten beiden Kurven die Aufholjagd. Die Strecke war zwar in einem guten Zustand aber durch die Teilnahme der Seitenwagen und durch die Rennläufe, die am Tag zuvor stattfanden, gab es einige Passagen, die bereits sehr ausgefahren und mit Bodenwellen übersäht waren.

Da die Reigerstoßdämpfer bereits im vorherigen Training optimal auf die Strecke eingestellt wurden, waren diese Stellen für mich kein Problem und ich konnte einige Plätze gutmachen.

Besonders an den Bergaufpasssagen, die in Aufenau besonders schwierig sind, da eine feine Staubschicht den sonst sehr harten Untergrund bedeckt, konnte ich mit den Goldspeed Mx-R Reifen, die sehr viel Grip hatten einige andere Fahrer überholen. Leider endete meine Aufholjagd im ersten Lauf bereits frühzeitig, weil mir der Nerfbars, zusammen mit der Fußraste über einen Sprung abbrach.

Im zweiten Lauf kam ich letztendlich als 17.ins Ziel

Gelungenes Come-Back für Sina Willmann

Am vergangenen Wochenende (2. & 3. August 2008) fand ein weiterer Lauf der Hessencupserie in Sechshelden statt. Sina Willmann ging nach langer, verletzungsbedingter Pause das erste Mal wieder ernsthaft an den Start.

Insgesamt hatten 27 Fahrer und Fahrerinnen den Weg nach Sechshelden gefunden. Die Strecke befand sich dank der Vorbereitung des MSC Sechshelden in einem optimalen Zustand und ließ auf spannende Rennen hoffen.

Im ersten Lauf konnte Denise Willmann den Start für sich entscheiden und musste während des Rennens lediglich einen Mitstreiter an sich vorbeiziehen lassen. Sina Willmann hatte hingegen Pech beim Start. Wegen der Masse der Starter bildete sich eine dichte Staubwolke und Sina musste sich weiter hinten im Feld einordnen. Während des Rennens kämpfte sie sich jedoch trotz der langen Verletzungspause und konditionellem Rückstand, Platz für Platz nach vorne und erreichte im ersten Durch-gang als 6te das Ziel.

Auch im zweiten Lauf gewann Denise Willmann den Start und sah erneut als zweite die Zielflagge. Sina Willmann hatte dieses Mal mehr Glück beim Start und konnte sich den fünften Platz sichern.  

Erfolgreiche Premiere beim Cross-Country

In diesem Jahr sind auch die Quads und ATV’s bei der German Cross-Country Serie vertreten. Die Quads und ATV’s werden getrennt gewertet und die Rennzeit beträgt bei den Vierrädern eine Stunde.

Da kein Rennen im deutschen Quadcup oder Hessencup anstand und aus Trainingszwecken für das 12-Stunden Rennen in Pont de Vaux, entschied Quadracing Teamchef Georg Willmann mit zwei seiner Fahrer (Denise Willmann und Michael Lindenberg) an dem Lauf in Goldbach teilzunehmen. Auch der Holländer Joe Maessen nutze diesen Lauf als Training für seinen Einsatz in Pont de Vaux.

Die Strecke in Goldbach (6 km lang) war in einem anspruchsvollen Zustand, da bereits am Samstag vier Klassen, für je zwei Stunden über den Kurs gejagt waren.

Um halb elf am Sonntag Morgen war es dann so weit. Insgesamt 80 Vierräder nahmen ihre Startposition ein. Das Team Willmann musste sich mit den Startpositionen 66 (Denise) und 67 (Michael L.) relativ weit hinten einordnen, da die Fahrer die in der Serie um Punkte fahren natürlich Vorrang haben. Auch Maessen musste mit der 69ten Startposition vorlieb nehmen.

Mit einem akustisch spektakulären Countdown zum Le-Mans-Start, bei dem jeder Fahrer beim Startsignal zu seinem Fahrzeug rennen muss, begann das Rennen von Goldbach.

Denise Willmann erwischte keinen besonders guten Start und kam nach der ersten Runde als 25ste durchs Ziel. Joe Maessen hingegen kam bereits als Leader des Feldes von seiner ersten Runde zurück. Denise Willmann und Michael Lindenberg begannen ihre Aufholjagd und arbeiteten sich Runde um Runde weiter nach vorne.

Nach einer Stunde erreichte Denise als 8te und Michael L. als 25ter das Ziel. Joe Maessen gewann das Rennen souverän mit einem  großem Vorsprung vor seinen Verfolgern.       

Saisonauftakt 2008 in Dreetz

                                     

Am 6. April fand auf dem Motocrossgelände in Dreetz der erste Lauf des deutschen Quadcups statt. Am Start waren über 30 Fahrer, darunter auch der dänische Meister und ein Teilnehmer aus Tschechien. Trotz des Regens in der Nacht, war die Strecke in einem optimalen Zustand. Im freien Training hatte ich zunächst mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, die wir jedoch vor dem Zeittraining schnell beheben konnten. Das Zeittraining endete für mich mit dem 14. Startplatz womit ich recht zufrieden war. Im ersten Lauf lag ich zunächst auf einem guten 11ten Rang, doch fünf Minuten vor Rennende, blieb ich zwei Mal in einer tiefen Sandspur stecken und verlor einige Platzierungen an meine Mitstreiter. Am Ende kam ich leider nur als 17te ins Ziel. Der zweite Lauf lief zwar nicht problemlos ab, dennoch wesentlich  besser als der vorige. Nach einem guten Start von der äußersten Startposition fand ich mich nach der ersten Kurve auf Platz 5 wieder. Leider musste ich in der ersten Runde noch ein paar Fahrer vorbei lassen, da diese einfach schneller unterwegs waren. Als ich auf Position 7 lag, kämpfte ich mit einem meiner Verfolger und es kam zum Crash. Der andere Fahrer war mir von der Seite in mein Quad gefahren und es dauerte bis ich mich wieder von seinem Quad befreit hatte. Leider kostete es mich erneut einen Platz. Am Ende des zweiten Laufes erreichte ich als 11te das Ziel.

 

Saisonauftakt Le Touquet 2007

Am 10.2.2007 fand das international bekannte Strandrennen Quaduro in Le Touquet/Frankreich statt. Am Start waren 350 Teams und das Rennen dauerte 3 Stunden. Auch Denise und Sina Willmann waren dieses Jahr wieder dabei um ihren Sieg in der Damenwertung vom vergangenen Jahr zu verteidigen. Allerdings schien es zuerst so als müssten die Fahrer Schneeketten montieren, denn als sie in Frankreich ankamen war alles weiß. Zum Glück änderte sich das jedoch und dem 3-Stunden Rennen stand nichts mehr im Weg. Um 1 Uhr am Samstagmittag warteten 350 Teams auf den Start der dann in Reihen von je 50 Fahrern und einem Abstand von 30 Sekunden erfolgte. Ein Erlebnis wie kein anderes. Es jagen 350 Fahrer die 4 km lange Gerade direkt am Meer entlang, manche superschnell und andere etwas langsamer um sich die 3 Stunden gut einzuteilen. Sina Willmann fuhr den Start, musste allerdings schon in der zweiten Kurve einen Augenblick warten, weil es eine Karambolage gab. Dann aber ging das Rennen weiter und nach einer Stunde und 50 Minuten musste Sina zum Tanken an die Box. Dort ging alles blitzschnell, denn die Box hatte bereits das Zeichen erhalten, dass Sina reinkommt. Vater Willmann war bereit. Es wurde getankt und die wichtigsten Dinge überprüft und schon konnte Denise durchstarten und den Rest des Rennens hinter sich bringen. Die Strecke hatte sich schon in der ersten Stunde zu einem riesigen Waschbrett entwickelt und nun lag es bei Denise die schlimmsten und härtesten Minuten des Rennens zu fahren. Dies vollendete sie mit Bravour. Als 54zigste fuhr sie ins Ziel. Damit hatten die Schwestern nicht nur die Damenwertung gewonnen, sondern auch als bestes deutsches Team eine Menge Männer hinter sich gelassen. Teamchef Georg Willmann war sehr zufrieden mit seinen Mädels und auch mit der fehlerlosen Technik des Yamaha-Quads, denn nicht jeder hat am Ende der 3 Stunden das Ziel gesehen, manche mussten schon während des Rennens mit Technikproblemen aufgeben. Jetzt warten Denise und Sina auf den Beginn der Rennsaison.

Denise
Sina

Portugal

wir sind es, Denise und Sina Willmann. Wir möchten Euch einen kleinen Einblick in das Rennen von Portugal geben.
Das Wetter dort war sehr heiß, um die 38-40°C., Ja, das war aber auch das einzige, was uns nicht so gefallen hat, da wir ja nicht zum Urlaub machen angereist waren. Die Veranstalter und Fahrer waren sehr nett. Denise und ich sind Freitags am Flughafen von Lissabon angekommen und dort holte uns einer der Veranstalter ab. Unsere Eltern waren mit Wohnmobil und Anhänger samt Hund schon vor gefahren und erwarteten uns an der Strecke. Die Crossstrecke war ca.4 km lang und wortwörtlich nur etwas für Vollgas!
Freitagabend war die Fahrervorstellung in Airollo. Die Fahrer fuhren mit ihren Quads in einer Kolonne durch die Stadt und die Fahrt endete auf einem großen Platz mit einer Bühne. Auf diese fuhr jedes Team einzelnd um dort vorgestellt zu werden und ein paar Worte zu sagen.
Am Samstag morgen ging es mit einem einstündigen Training los. Das klappte nicht schlecht Denise und ich hatten die achtschnellste Zeit gefahren von 35 Teams, leider waren wir die einzigen Mädels die mitgefahren sind. Dann um 12 Uhr war Start, 2 Stunden dauerte der erste Heat und wir wurden von Runde zu Runde schneller. Nach 2 Stunden konnten wir zufrieden sein, denn wir lagen auf Platz 5. Abends um 20 Uhr startete dann das 2.Rennen welches 4 Stunden dauern sollte.Es lief ganz gut und wir lagen zwischenzeitlich schon auf Platz 3. Doch als es dunkel wurde riss ein Fahrer die Zeitschleife raus und das Rennen musste abgebrochen werden. Leider gingen dabei auch die Ergebnisse verloren und als am nächsten Tag der letzte Lauf über 4 Stunden gestartet wurde, waren wir "11.".Nach dem Start konnten wir wieder Platz um Platz gut machen wobei wir sagen müssen die Fahrer waren teilweise superschnell und hatten auch sehr gutes Material. Überwiegend wurde auf Suzuki gefahren, es gab nur 3 Yamaha Teams.Dann ging uns  1,5 Stunden vor Schluss der Auspuff kaputt, Denise musste an die Box. Wir hatte ein Loch im Krümmer und obwohl unser Mechaniker(Papa) den Krümmer blitzschnell wechselte und unsere Mama zusammen mit mir und Denise die sehr beanspruchten Räder wechselte, kostete uns das ca. 2 Runden.So vielen wir von Platz 5 auf die siebte Position zurück. Aber wir waren mit unserer Leistung zufrieden und wir haben uns auch ein wenig Anerkennung bei den Portugiesen verschafft. Außerdem war dieses Rennen auch eine gute Vorbereitung für die nächste große Veranstaltung, das 12 Stunden Rennen in Pont de Vaux.

Bericht vom 12 Stundenrennen in Pont de Veaux

Am 25. und 226. August fand erneut das berühmte 12 Stunden Rennen von Pont de Vaux (Frankreich) statt. An diesem Rennen nehmen alle Quadgrößen, die etwas auf sich halten teil und liefern sich in drei Läufen heiße Kämpfe. Insgesamt 120 Topteams die entweder aus zwei oder drei Fahrern bestehen nehmen an diesem Rennen teil. Jeder der drei Läufe wird auf die klassische Le- Man-Weise gestartet, was schon zu Beginn des Rennens für Spannung sorgt.
Es waren insgesamt 120 Teams nach Frankreich angereist, um in dem zwölfstündigen Rennen um den Sieg zu kämpfen. Mit von der Partie waren auch sechs Frauenteams und unser Damenteam ging mit Emma Mackin aus Nordirland als dritter Fahrerin an den Start. Da wir im vergangenen Jahr das Rennen mit Platz 14 beendet hatten, hatten wir uns auch diesmal eine gute Platzierung als Ziel gesetzt. Die vom Vorjahr noch beschädigte und schlecht präparierte Strecke stellte jedoch hohe Ansprüche an das Material aller Teams und natürlich auch an die Kondition der Fahrer.
Nach dem Zeittraining hatten wir uns die 57 Startposition erarbeitet.
Im ersten von insgesamt drei Läufen, der 3 Stunden dauerte hatten wir  ein kleines Problem zu bewältigen, da an unserem Fahrzeug der Gaszug gerissen war. Diese Kleinigkeit kostete uns jedoch leider einige Runden und wertvolle Plätze, da lediglich die drei Fahrer eines Teams dazu befugt sind das Quad zurück in die Box zu bringen. Wir fielen vom 57 auf den 111 Platz zurück. Nachdem der Gaszug repariert war, konnten wir die Aufholjagd starten, jedoch fehlten uns zu diesem Zeitpunkt bereits etwa 5 Runden auf das führende Damenteam. Doch am Ende der ersten drei Stunden lagen wir wieder auf Platz 95.
Die fünf Stunden Rennen in der Nacht verliefen besser als die ersten drei Stunden. Probleme bereitete diesmal jedoch die Batterie, die scheinbar kaputt war. Durch einen Crash der direkt vor Denise passierte, musste diese eine Vollbremsung machen und konnte die Kupplung nicht mehr rechtzeitig packen. Denise musste ihr Team verständigen, um angeschoben zu werden. Als wir das Quad wieder angeschoben hatten, konnten wir das Nachtrennen erfolgreich mit Platz 55 beenden.
Sonntag  stand dann der letzte Lauf an und am Ende der vier Stunden liefen wir auf Platz 44 im Ziel ein. Mit dieser Platzierung sicherten wir uns den Sieg in der Damenwertung mit einer Runde Vorsprung auf das zweitplazierte Damenteam
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